· Pressearchiv 2026

1. Katastrophenschutztag

Blaulicht-Tag für 600 Schülerinnen und Schüler

Am 12. März 2026 ging es auf dem Ziegelwasen in Kirchheim/Teck nicht um Sport oder Freizeit, sondern um ein Thema von gesellschaftlicher Tragweite: den Katastrophenschutz. Rund 600 Sechstklässler aller Kirchheimer Schulen kamen zusammen, um die Arbeit der Retter kennenzulernen und zu verstehen, was es heißt, im Ernstfall bereit zu sein.

Ein starkes Bündnis für die Sicherheit
Unter der Koordination des DRK-Kreisverbandes (KV) verwandelte sich der Ziegelwasen für einen Tag in eine Übungs- und Präsentationsfläche. Das Besondere: Der Schulterschluss der Organisationen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst (MHD) und das Technische Hilfswerk (THW) bestritten den Tag gemeinsam.

Als Teil der sogenannten „weißen Fraktion", d. h. der Rettungsdienste, bereiteten die ehrenamtlichen Helfer spannende Einblicke vor. Neben der Vorstellung eines Notfallkrankenwagens (NKTW) sowie der Präsentation von sogenannter „CBRN- Schutzausrüstung" oder eines Rettungsbootes der DLRG konnten die Kinder ebenfalls an vielen Stationen selbst Hand anlegen, so zum Beispiel bei der Station „Leonardobrücke" des THW, wo sie unter Anleitung eine freitragende Brücke bauten. Ein besonderes Highlight war die Mobile Medizinische Versorgungseinheit (MMVE) des DRK- Bundesverbandes. Hiervon gibt es deutschlandweit lediglich fünf Stück.

Ehrenamt als Kraftakt und Chance
Für die beteiligten Organisationen ist der Termin, der von der Stadt und den Schulen vorgegeben wurde, eine beachtliche Herausforderung. Der Tag begann für einige Helfer bereits um 06:30 Uhr und endete erst gegen 17:00 Uhr.

Ein Geben und Nehmen
Trotz der hohen zeitlichen Belastung sah man die Veranstaltung als Chance, die enge Verbundenheit mit der Kommune zu unterstreichen. Gleichzeitig war es die ideale Plattform, um junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern.

Für das leibliche Wohl der rund 40 ständig vor Ort befindlichen Einsatzkräfte aller Organisationen sorgte die Stadt Kirchheim.