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Kirchheim bekommt eine neue Rettungswache

Mit dem Neubau der DRK-Rettungswache am Hegelesberg entsteht in den nächsten Monaten eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für die Notfallversorgung im Landkreis Esslingen.

Was im Sommer 2024 mit den Vorbereitungen für einen Architektenwettbewerb begann, hat sich inzwischen zu einem wegweisenden Bauvorhaben entwickelt, das die Leistungsfähigkeit des Rettungsdienstes langfristig sichern soll.

Ein Wettbewerb mit großer Resonanz
Die Auslobung des Wettbewerbs wurde am 19. September 2024 veröffentlicht - und stieß auf enorme Resonanz: 116 Architekturbüros bewarben sich um die Teilnahme. Daraus konnten 17 Büros ihre Entwürfe einreichen, die am 13. Februar 2025 im Quadrium in Wernau präsentiert und von einem Preisgericht bewertet wurden. Der erste Platz ging an Spreen Architekten aus München, deren Entwurf durch Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und architektonische Qualität überzeugte. Nach der Prämierung folgte die Auswahl der Fachplaner für Tragwerkskonstruktion, HLS-Technik, Elektroplanung und Landschaftsarchitektur – dabei wurde darauf geachtet, regionale Firmen auszuwählen. Am 28. Juli 2025 starteten schließlich die Planungsarbeiten.

Warum der Neubau so wichtig ist
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Landkreis Esslingen wurden im vergangenen Jahr 116.567 Einsätze im Rettungsdienst registriert. Allein die Rettungswache Kirchheim war mit 9.474 RTW-Einsätzen, 1.806 Notarzteinsätzen und 4.266 Krankentransporten im Einsatz maßgeblich an der Versorgung der Bevölkerung beteiligt.
Die bestehende Rettungswache in Kirchheim stößt längst an ihre Grenzen. Die Fahrzeughallen entsprechen nicht mehr den aktuellen Standards und neue RTWs sind zu groß für die alte Fahrzeughalle.
Der rund 650 m² große Neubau ist nicht nur ein Modernisierungsprojekt, sondern eine zwingende Notwendigkeit, um die hohe Einsatzbelastung des Rettungsdienstes auch künftig zuverlässig bewältigen zu können. Durch den Umzug findet zudem eine Trennung von der Notfallrettung und dem Krankentransport statt. Das entzerrt die Verhältnisse deutlich.

Investition in Sicherheit – und in die Zukunft
Die DRK-Zukunfts-Stiftung ist Bauträgerin, die Baukosten belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro. Auch wenn öffentliche Zuschüsse fließen, stellt diese Summe eine große Herausforderung dar. Angesichts der Bedeutung des Projekts sind es gut investierte Mittel, denn eine moderne Rettungswache ist weit mehr als ein Gebäude: Sie ist ein Garant dafür, dass Hilfe schnell dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Jede Minute zählt - und dank der neuen DRK-Rettungswache werden die Menschen in Kirchheim und Umgebung auch in Zukunft bestmöglich versorgt werden.

Gemeinsam für ein starkes Rettungswesen
Um dieses wichtige Projekt vollständig zu realisieren, ist zusätzliche Unterstützung sehr willkommen. Spenden helfen dabei, Ausstattung und arbeitsmedizinisch notwendige Einrichtungen für die Einsatzkräfte optimal auszugestalten.
Wer spendet, investiert direkt in die Sicherheit der Region - und in die Menschen, die täglich bereitstehen, um Leben zu retten.